Die Stadt oder vielmehr das Leben, in den Abendstunden wird es chaotisch, der Lärm steigt an, die Luft riecht nach Abgasen und Rauch, irgendwer verbrennt irgendwo Papier, in einem kleinen schmiedeeisernen Kamin, Opfergaben, Totengeld (ma tien), der Verkehr nimmt zu, laut, hupen, schreiende Motoren; die Stadt zieht das leuchtende Abendkleid an, schreit einen an, blendet einen… und danach.

Alle Beobachtungen scheinen in den Hintergrund zu treten. Ein Bild unter einem Bild.

Die Welt spärlich gesehen, heute. Zeit zog, Zeit floss. Ich ging am Flussufer entlang, schaute, sah wenig und spärliche und nichts; die Wasser flossen, Treibgut, Wolken zogen…

Die Welt spärlich gesehen, heute.

Fühlen als befände man sich in einem Kokon.

Und nun die anschwellende Stadt, Abendtsunden… und dennoch. Ich bin nicht mehr in dieser Stadt, gedacht, bin woanders, mit Gedanken an…

…Hanoi – Saigon – Bangkok

 

…Tanzania